Versandkostenfrei ab 50€ | Selbstabholung

Nachhaltige Premium Proteinpulver

Servicehotline: +49 6221 4354910

Anatomie und Physiologie eines Muskels

Wenn man sich viel mit dem Thema Krafttraining beschäftigt, oder dieses praktiziert, dann ist es naheliegend, sich über den Aufbau, sowie die Funktionsweisen der Muskulatur, zu informieren. In diesem Artikel wird dargestellt, wie ein Muskel aufgebaut ist und welche verschiedenen Muskelfasertypen es gibt. Zusätzlich bekommst du einen Einblick in die nervale Ansteuerung der Muskulatur.

 

Anatomie des Muskels

 

Die Vorstellung, dass ein Muskel lediglich ein einziger großer Klotz ist, wird bei näherer Betrachtung dieser Thematik schnell wiederlegt. Ein Muskel setzt sich aus verschiedensten, kleinen Strukturen zusammen. Der gesamte Muskel ist von Bindegewebe umgeben, dem sogenannten Epimysium. Das Perimysium (ebenfalls Bindegewebe) fasst eine Vielzahl von Muskelfasern zu einem Muskelfaserbündel zusammen. Mehrere Muskelfaserbündel ergeben zusammen einen Muskel. Einzelne Muskelfasern werden durch das Endomysium umhüllt. Eine Muskelfaser setzt sich aus hunderten, sogenannten Myofibrillen zusammen. Diese Myofibrillen machen eine aktive Kontraktion (Verkürzung) der Muskulatur möglich und sind aus Sarkomeren aufgebaut, welche die Proteine Aktin und Myosin beinhalten. Kurz zusammengefasst: Ein Muskel setzt sich aus Muskelbündeln zusammen. Diese Muskelbündel bestehen aus vielen Muskelfasern. Muskelfasern setzen sich aus Myofibrillen zusammen, welche aus Sarkomeren bestehen. Bei einer Kontraktion rutschen die beiden Elemente Aktin und Myosin des Sarkomers ineinander und der Muskel verkürzt sich. Dies ist an dieser Stelle nur ein Ausschnitt der Muskelkontraktion und beinhaltet nicht alle Vorgänge davon.

 

Was gibt es für Muskelfasertypen?

 

Man unterscheidet ganz grundsätzlich in Typ I und Typ II-Muskelfasern. Die Typ I-Fasern sind langsam zuckend (slow twich). Die Kontraktion dieser Fasern verläuft langsam. Sie weisen eine rötliche Farbe auf und besitzen einen hohen Myoglobingehalt. Myoglobin ist für den Transport von Sauerstoff innerhalb eines Muskels verantwortlich. Der Stoffwechsel der Typ I

-Fasern verläuft oxidativ, was zu einer sehr langsamen Ermüdung dieser Muskulatur führt.

 

Bei den Typ II-Muskelfasern differenziert man zwischen Typ IIA- und Typ IIB-Fasern. Bei den Typ IIA-Muskelfasern handelt es sich um schnell-zuckende Fasern, mit einer rosanen Farbe. Diese Typ IIA-Fasern stellen eine Mischung aus Typ I - und Typ II-Fasern dar. Der Myoglobingehalt der Typ IIA-Fasern ist relativ hoch und der Stoffwechsel findet teilweise oxidativ und teilweise glykolytisch (anaerobe Energiegewinnung aus Glucose) statt. Dies hat eine mittlere Ermüdungsgeschwindigkeit zur Folge.

 

Die Typ IIB-Fasern sind die am schnellsten zuckenden Muskelfasern. Sie weisen eine weiße Farbe auf, haben einen geringen Myoglobingehalt und der Stoffwechsel findet glykolytisch statt. Dementsprechend schnell ermüdet der Muskel.

 

Wie kommt es zu einer Kontraktion der Muskulatur?

 

Um dieses Thema zu beleuchten, ist es wichtig zu wissen, was eine motorische Einheit ist. Unter einer motorischen Einheit versteht man ein Alpha-Motoneuron (Nervenzelle), sowie alle Muskelfasern, die von diesem Alpha-Motoneuron innerviert werden. Über einen Fortsatz dieses Motoneurons, dem Axon, werden die Muskelfasern erregt. Dieses Axon kann sich sehr häufig aufspalten, sodass eine Vielzahl von Muskelfasern erreicht werden. Wenn ein Alpha-Motoneuron viele Muskelfasern innerviert, das heißt, dass die motorische Einheit groß ist, um so weniger fein sind die Bewegungen. Wenn das Alpha-Motoneuron beispielsweise nur wenige Muskelfasern innerviert, dann sind die Bewegungen wesentlich feiner und genauer, als bei einer großen motorischen Einheit. Zum Beispiel sind die motorischen Einheiten in den Fingern relativ klein, sodass feinmotorische Bewegungen möglich sind. Es ist nur möglich, entweder alle Muskelfasern einer motorischen Einheit zu aktivieren, oder gar keine. Das Alpha-Motoneuron bestimmt dementsprechend, ob die zugehörigen Muskelfasern aktiviert werden und folglich kontrahieren. Bei der Kontraktion kommt es dann zu einer Verkürzung der Sarkomere. In einer Myofibrille sind hunderte Sarkomere hintereinandergeschaltet. Eine kleine Verkürzung in jedem Sarkomer bewirkt gesamt eine deutliche Kontraktion der Muskulatur.

 

Du willst wissen, wie du deine Muskeln am besten trainierst? Dann schaue hier vorbei!

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zurück zur Übersicht

Anatomie und Physiologie eines Muskels

Wenn man sich viel mit dem Thema Krafttraining beschäftigt, oder dieses praktiziert, dann ist es naheliegend, sich über den Aufbau, sowie die Funktionsweisen der Muskulatur, zu informieren. In diesem Artikel wird dargestellt, wie ein Muskel aufgebaut ist und welche verschiedenen Muskelfasertypen es gibt. Zusätzlich bekommst du einen Einblick in die nervale Ansteuerung der Muskulatur.

 

Anatomie des Muskels

 

Die Vorstellung, dass ein Muskel lediglich ein einziger großer Klotz ist, wird bei näherer Betrachtung dieser Thematik schnell wiederlegt. Ein Muskel setzt sich aus verschiedensten, kleinen Strukturen zusammen. Der gesamte Muskel ist von Bindegewebe umgeben, dem sogenannten Epimysium. Das Perimysium (ebenfalls Bindegewebe) fasst eine Vielzahl von Muskelfasern zu einem Muskelfaserbündel zusammen. Mehrere Muskelfaserbündel ergeben zusammen einen Muskel. Einzelne Muskelfasern werden durch das Endomysium umhüllt. Eine Muskelfaser setzt sich aus hunderten, sogenannten Myofibrillen zusammen. Diese Myofibrillen machen eine aktive Kontraktion (Verkürzung) der Muskulatur möglich und sind aus Sarkomeren aufgebaut, welche die Proteine Aktin und Myosin beinhalten. Kurz zusammengefasst: Ein Muskel setzt sich aus Muskelbündeln zusammen. Diese Muskelbündel bestehen aus vielen Muskelfasern. Muskelfasern setzen sich aus Myofibrillen zusammen, welche aus Sarkomeren bestehen. Bei einer Kontraktion rutschen die beiden Elemente Aktin und Myosin des Sarkomers ineinander und der Muskel verkürzt sich. Dies ist an dieser Stelle nur ein Ausschnitt der Muskelkontraktion und beinhaltet nicht alle Vorgänge davon.

 

Was gibt es für Muskelfasertypen?

 

Man unterscheidet ganz grundsätzlich in Typ I und Typ II-Muskelfasern. Die Typ I-Fasern sind langsam zuckend (slow twich). Die Kontraktion dieser Fasern verläuft langsam. Sie weisen eine rötliche Farbe auf und besitzen einen hohen Myoglobingehalt. Myoglobin ist für den Transport von Sauerstoff innerhalb eines Muskels verantwortlich. Der Stoffwechsel der Typ I

-Fasern verläuft oxidativ, was zu einer sehr langsamen Ermüdung dieser Muskulatur führt.

 

Bei den Typ II-Muskelfasern differenziert man zwischen Typ IIA- und Typ IIB-Fasern. Bei den Typ IIA-Muskelfasern handelt es sich um schnell-zuckende Fasern, mit einer rosanen Farbe. Diese Typ IIA-Fasern stellen eine Mischung aus Typ I - und Typ II-Fasern dar. Der Myoglobingehalt der Typ IIA-Fasern ist relativ hoch und der Stoffwechsel findet teilweise oxidativ und teilweise glykolytisch (anaerobe Energiegewinnung aus Glucose) statt. Dies hat eine mittlere Ermüdungsgeschwindigkeit zur Folge.

 

Die Typ IIB-Fasern sind die am schnellsten zuckenden Muskelfasern. Sie weisen eine weiße Farbe auf, haben einen geringen Myoglobingehalt und der Stoffwechsel findet glykolytisch statt. Dementsprechend schnell ermüdet der Muskel.

 

Wie kommt es zu einer Kontraktion der Muskulatur?

 

Um dieses Thema zu beleuchten, ist es wichtig zu wissen, was eine motorische Einheit ist. Unter einer motorischen Einheit versteht man ein Alpha-Motoneuron (Nervenzelle), sowie alle Muskelfasern, die von diesem Alpha-Motoneuron innerviert werden. Über einen Fortsatz dieses Motoneurons, dem Axon, werden die Muskelfasern erregt. Dieses Axon kann sich sehr häufig aufspalten, sodass eine Vielzahl von Muskelfasern erreicht werden. Wenn ein Alpha-Motoneuron viele Muskelfasern innerviert, das heißt, dass die motorische Einheit groß ist, um so weniger fein sind die Bewegungen. Wenn das Alpha-Motoneuron beispielsweise nur wenige Muskelfasern innerviert, dann sind die Bewegungen wesentlich feiner und genauer, als bei einer großen motorischen Einheit. Zum Beispiel sind die motorischen Einheiten in den Fingern relativ klein, sodass feinmotorische Bewegungen möglich sind. Es ist nur möglich, entweder alle Muskelfasern einer motorischen Einheit zu aktivieren, oder gar keine. Das Alpha-Motoneuron bestimmt dementsprechend, ob die zugehörigen Muskelfasern aktiviert werden und folglich kontrahieren. Bei der Kontraktion kommt es dann zu einer Verkürzung der Sarkomere. In einer Myofibrille sind hunderte Sarkomere hintereinandergeschaltet. Eine kleine Verkürzung in jedem Sarkomer bewirkt gesamt eine deutliche Kontraktion der Muskulatur.

 

Du willst wissen, wie du deine Muskeln am besten trainierst? Dann schaue hier vorbei!

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Anatomie und Physiologie eines Muskels

Wenn man sich viel mit dem Thema Krafttraining beschäftigt, oder dieses praktiziert, dann ist es naheliegend, sich über den Aufbau, sowie die Funktionsweisen der Muskulatur, zu informieren. In diesem Artikel wird dargestellt, wie ein Muskel aufgebaut ist und welche verschiedenen Muskelfasertypen es gibt. Zusätzlich bekommst du einen Einblick in die nervale Ansteuerung der Muskulatur.

 

Anatomie des Muskels

 

Die Vorstellung, dass ein Muskel lediglich ein einziger großer Klotz ist, wird bei näherer Betrachtung dieser Thematik schnell wiederlegt. Ein Muskel setzt sich aus verschiedensten, kleinen Strukturen zusammen. Der gesamte Muskel ist von Bindegewebe umgeben, dem sogenannten Epimysium. Das Perimysium (ebenfalls Bindegewebe) fasst eine Vielzahl von Muskelfasern zu einem Muskelfaserbündel zusammen. Mehrere Muskelfaserbündel ergeben zusammen einen Muskel. Einzelne Muskelfasern werden durch das Endomysium umhüllt. Eine Muskelfaser setzt sich aus hunderten, sogenannten Myofibrillen zusammen. Diese Myofibrillen machen eine aktive Kontraktion (Verkürzung) der Muskulatur möglich und sind aus Sarkomeren aufgebaut, welche die Proteine Aktin und Myosin beinhalten. Kurz zusammengefasst: Ein Muskel setzt sich aus Muskelbündeln zusammen. Diese Muskelbündel bestehen aus vielen Muskelfasern. Muskelfasern setzen sich aus Myofibrillen zusammen, welche aus Sarkomeren bestehen. Bei einer Kontraktion rutschen die beiden Elemente Aktin und Myosin des Sarkomers ineinander und der Muskel verkürzt sich. Dies ist an dieser Stelle nur ein Ausschnitt der Muskelkontraktion und beinhaltet nicht alle Vorgänge davon.

 

Was gibt es für Muskelfasertypen?

 

Man unterscheidet ganz grundsätzlich in Typ I und Typ II-Muskelfasern. Die Typ I-Fasern sind langsam zuckend (slow twich). Die Kontraktion dieser Fasern verläuft langsam. Sie weisen eine rötliche Farbe auf und besitzen einen hohen Myoglobingehalt. Myoglobin ist für den Transport von Sauerstoff innerhalb eines Muskels verantwortlich. Der Stoffwechsel der Typ I

-Fasern verläuft oxidativ, was zu einer sehr langsamen Ermüdung dieser Muskulatur führt.

 

Bei den Typ II-Muskelfasern differenziert man zwischen Typ IIA- und Typ IIB-Fasern. Bei den Typ IIA-Muskelfasern handelt es sich um schnell-zuckende Fasern, mit einer rosanen Farbe. Diese Typ IIA-Fasern stellen eine Mischung aus Typ I - und Typ II-Fasern dar. Der Myoglobingehalt der Typ IIA-Fasern ist relativ hoch und der Stoffwechsel findet teilweise oxidativ und teilweise glykolytisch (anaerobe Energiegewinnung aus Glucose) statt. Dies hat eine mittlere Ermüdungsgeschwindigkeit zur Folge.

 

Die Typ IIB-Fasern sind die am schnellsten zuckenden Muskelfasern. Sie weisen eine weiße Farbe auf, haben einen geringen Myoglobingehalt und der Stoffwechsel findet glykolytisch statt. Dementsprechend schnell ermüdet der Muskel.

 

Wie kommt es zu einer Kontraktion der Muskulatur?

 

Um dieses Thema zu beleuchten, ist es wichtig zu wissen, was eine motorische Einheit ist. Unter einer motorischen Einheit versteht man ein Alpha-Motoneuron (Nervenzelle), sowie alle Muskelfasern, die von diesem Alpha-Motoneuron innerviert werden. Über einen Fortsatz dieses Motoneurons, dem Axon, werden die Muskelfasern erregt. Dieses Axon kann sich sehr häufig aufspalten, sodass eine Vielzahl von Muskelfasern erreicht werden. Wenn ein Alpha-Motoneuron viele Muskelfasern innerviert, das heißt, dass die motorische Einheit groß ist, um so weniger fein sind die Bewegungen. Wenn das Alpha-Motoneuron beispielsweise nur wenige Muskelfasern innerviert, dann sind die Bewegungen wesentlich feiner und genauer, als bei einer großen motorischen Einheit. Zum Beispiel sind die motorischen Einheiten in den Fingern relativ klein, sodass feinmotorische Bewegungen möglich sind. Es ist nur möglich, entweder alle Muskelfasern einer motorischen Einheit zu aktivieren, oder gar keine. Das Alpha-Motoneuron bestimmt dementsprechend, ob die zugehörigen Muskelfasern aktiviert werden und folglich kontrahieren. Bei der Kontraktion kommt es dann zu einer Verkürzung der Sarkomere. In einer Myofibrille sind hunderte Sarkomere hintereinandergeschaltet. Eine kleine Verkürzung in jedem Sarkomer bewirkt gesamt eine deutliche Kontraktion der Muskulatur.

 

Du willst wissen, wie du deine Muskeln am besten trainierst? Dann schaue hier vorbei!

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Anatomie und Physiologie eines Muskels

Wenn man sich viel mit dem Thema Krafttraining beschäftigt, oder dieses praktiziert, dann ist es naheliegend, sich über den Aufbau, sowie die Funktionsweisen der Muskulatur, zu informieren. In diesem Artikel wird dargestellt, wie ein Muskel aufgebaut ist und welche verschiedenen Muskelfasertypen es gibt. Zusätzlich bekommst du einen Einblick in die nervale Ansteuerung der Muskulatur.

 

Anatomie des Muskels

 

Die Vorstellung, dass ein Muskel lediglich ein einziger großer Klotz ist, wird bei näherer Betrachtung dieser Thematik schnell wiederlegt. Ein Muskel setzt sich aus verschiedensten, kleinen Strukturen zusammen. Der gesamte Muskel ist von Bindegewebe umgeben, dem sogenannten Epimysium. Das Perimysium (ebenfalls Bindegewebe) fasst eine Vielzahl von Muskelfasern zu einem Muskelfaserbündel zusammen. Mehrere Muskelfaserbündel ergeben zusammen einen Muskel. Einzelne Muskelfasern werden durch das Endomysium umhüllt. Eine Muskelfaser setzt sich aus hunderten, sogenannten Myofibrillen zusammen. Diese Myofibrillen machen eine aktive Kontraktion (Verkürzung) der Muskulatur möglich und sind aus Sarkomeren aufgebaut, welche die Proteine Aktin und Myosin beinhalten. Kurz zusammengefasst: Ein Muskel setzt sich aus Muskelbündeln zusammen. Diese Muskelbündel bestehen aus vielen Muskelfasern. Muskelfasern setzen sich aus Myofibrillen zusammen, welche aus Sarkomeren bestehen. Bei einer Kontraktion rutschen die beiden Elemente Aktin und Myosin des Sarkomers ineinander und der Muskel verkürzt sich. Dies ist an dieser Stelle nur ein Ausschnitt der Muskelkontraktion und beinhaltet nicht alle Vorgänge davon.

 

Was gibt es für Muskelfasertypen?

 

Man unterscheidet ganz grundsätzlich in Typ I und Typ II-Muskelfasern. Die Typ I-Fasern sind langsam zuckend (slow twich). Die Kontraktion dieser Fasern verläuft langsam. Sie weisen eine rötliche Farbe auf und besitzen einen hohen Myoglobingehalt. Myoglobin ist für den Transport von Sauerstoff innerhalb eines Muskels verantwortlich. Der Stoffwechsel der Typ I

-Fasern verläuft oxidativ, was zu einer sehr langsamen Ermüdung dieser Muskulatur führt.

 

Bei den Typ II-Muskelfasern differenziert man zwischen Typ IIA- und Typ IIB-Fasern. Bei den Typ IIA-Muskelfasern handelt es sich um schnell-zuckende Fasern, mit einer rosanen Farbe. Diese Typ IIA-Fasern stellen eine Mischung aus Typ I - und Typ II-Fasern dar. Der Myoglobingehalt der Typ IIA-Fasern ist relativ hoch und der Stoffwechsel findet teilweise oxidativ und teilweise glykolytisch (anaerobe Energiegewinnung aus Glucose) statt. Dies hat eine mittlere Ermüdungsgeschwindigkeit zur Folge.

 

Die Typ IIB-Fasern sind die am schnellsten zuckenden Muskelfasern. Sie weisen eine weiße Farbe auf, haben einen geringen Myoglobingehalt und der Stoffwechsel findet glykolytisch statt. Dementsprechend schnell ermüdet der Muskel.

 

Wie kommt es zu einer Kontraktion der Muskulatur?

 

Um dieses Thema zu beleuchten, ist es wichtig zu wissen, was eine motorische Einheit ist. Unter einer motorischen Einheit versteht man ein Alpha-Motoneuron (Nervenzelle), sowie alle Muskelfasern, die von diesem Alpha-Motoneuron innerviert werden. Über einen Fortsatz dieses Motoneurons, dem Axon, werden die Muskelfasern erregt. Dieses Axon kann sich sehr häufig aufspalten, sodass eine Vielzahl von Muskelfasern erreicht werden. Wenn ein Alpha-Motoneuron viele Muskelfasern innerviert, das heißt, dass die motorische Einheit groß ist, um so weniger fein sind die Bewegungen. Wenn das Alpha-Motoneuron beispielsweise nur wenige Muskelfasern innerviert, dann sind die Bewegungen wesentlich feiner und genauer, als bei einer großen motorischen Einheit. Zum Beispiel sind die motorischen Einheiten in den Fingern relativ klein, sodass feinmotorische Bewegungen möglich sind. Es ist nur möglich, entweder alle Muskelfasern einer motorischen Einheit zu aktivieren, oder gar keine. Das Alpha-Motoneuron bestimmt dementsprechend, ob die zugehörigen Muskelfasern aktiviert werden und folglich kontrahieren. Bei der Kontraktion kommt es dann zu einer Verkürzung der Sarkomere. In einer Myofibrille sind hunderte Sarkomere hintereinandergeschaltet. Eine kleine Verkürzung in jedem Sarkomer bewirkt gesamt eine deutliche Kontraktion der Muskulatur.

 

Du willst wissen, wie du deine Muskeln am besten trainierst? Dann schaue hier vorbei!

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.